Station 12: St. Katharinen
Auf der wunderschönen Lichtung im Mainauwald befinden sich die Überreste des ehemaligen Klosters St. Katharina, die heutzutage als Biergarten genutzt werden. St. Katharinen begann als ein 1260 gestiftetes Augustinerkloster. Es bekam seinen heutigen Namen erst 1436, als die hier lebenden Klosterfrauen die Hl. Katharina als ihre Schutzheilige wählten. In den Wirren der Reformation kam 1542 das wundertätige Kreuz von Bernrain in das Kloster St. Katharina, das dadurch religiös aufgewertet und zu einem regionalen Wallfahrtsort wurde. Auf Druck des Bischofs von Konstanz und des Deutschen Ordens musste das Kloster das Kreuz 1664 aber wieder zurückgeben. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das Frauenkloster geschlossen, die verbliebenen zehn Nonnen zogen nach Konstanz.
Vor einigen Jahren wurde auf einer der Wiesen rund um St. Katharinen eine große Streuobstwiese angelegt – eine wertvolle Hilfe, die Artenvielfalt in diesem Bereich zu erhalten und sogar zu steigern.